NRWeltoffen Oberhausen

NRWeltoffen Oberhausen: Zu gemeinsamen Arbeiten an einem kommunalen Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Zum Jahreswechsel 2016/2017 hat sich die Stadt Oberhausen – auf Initiative des Oberbürgermeisters und umgesetzt von Clemens Heinrichs, dem Leiter der Gedenkhalle Oberhausen – beim zuständigen Landesministerium von Nordrhein-Westfalen um Förderung der lokalen Arbeit gegen Rassismus und Intoleranz, Ausgrenzung, rechte Gewalt und Rechtsextremismus beworben. Erfolgreich. Mit Mitteln des Landes und der Stadt Oberhausen konnte im November 2017 mit der Arbeit am Projekt „NRWeltoffen“ begonnen werden: der Aufgabe, auch in Oberhausen ein kommunales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu entwickeln.

Gemeinsam mit Aktiven aus der Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik, Kulturschaffenden und Menschen aus den verschiedensten Zusammenhängen in der vielfältigen Stadtgesellschaft möchte „NRWeltoffen Oberhausen“ die bestehenden Strukturen stärken, zusammen Ideen für eine solidarische, menschenfreundliche Gemeinschaft der Vielen sammeln und auch die Herausforderungen und Schwierigkeiten sichtbar machen, die uns begegnen, wenn wir uns zusammen gegen Rechts, gegen Vorurteile und Ausgrenzung, gegen Abwertungshaltungen und gegen rechte Gewalt wenden. Es gilt, zusammen an Perspektiven für die Zukunft zu arbeiten und vor allem auch: konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zu formulieren, die den Aktiven in ihrem Engagement ideell und praktisch greifbar helfen, ihre Projekte, ihre Arbeit und ihre Kraft für ein solidarisches Miteinander in der Stadt zu ermöglichen.

Koordiniert wird das Projekt „NRWeltoffen Oberhausen“ von Anke Hoffstadt, Historikerin und historisch-politische Bildnerin – gemeinsam mit Clemens Heinrichs, Leiter der Gedenkhalle Oberhausen. Dirk Paasch von der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ begleitet das Projekt und unterstützt als Ansprechpartner weiterhin laufende und künftige Projekte, die mit „Demokratie leben!“ zusammenarbeiten oder gemeinsam in und für Oberhausen geplant werden.

Unterstützt wird das Projekt „NRWeltoffen Oberhausen“ außerdem von den Fachwissenschaftler_innen Lisa Scholten und Alexander Häusler vom „Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus“ (FORENA) der Hochschule Düsseldorf (HS D).

 

Ihr Kontakt zu NRWeltoffen Oberhausen:

Anke Hoffstadt
Stadt Oberhausen
Koordinierungsstelle NRWeltoffen Oberhausen

Telefon: 0208-85000-70-89
Email: nrweltoffen@awo-oberhausen.de

 

Büroanschrift:

c/o Arbeiterwohlfahrt Oberhausen e.V.
Koordinierungsstelle NRWeltoffen
Essener Straße 100a
46047 Oberhausen


Presse

NRZ - 8.12.2017
Stadt entwickelt Konzept gegen Rassismus

>> zum Artikel

 

Wochenanzeiger - 16.12.2017
"Es geht uns alle an"

>> zum Artikel


Links

Landesprogramm NRWeltoffen

www.NRWeltoffen.de

 

Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus (FORENA) der Hochschule Düsseldorf (HS D)

www.forena.de